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Evangelische Kirchengemeinde An der Issel
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Der Bereich Blumenkamp

Pfarrerin Dagmar Hörnchen-Schmitt
Hermann-Hesse-Str. 6
46487 Wesel
☎ 0163-1977480

Gemeindezentrum „Arche“ Büro
Elke Boland
Feuerdornstraße 16
☎ 0281 - 65268
blumenkamp@kirche-hamminkeln.de
Bürozeiten: Donnerstag 9:30 - 12:00 Uhr.
Pfarrerin Dagmar Hörnchen-Schmitt ist dort donnerstags in der Zeit von 10:00 - 11:00 Uhr zu erreichen.

Küsterin Anja Oemkes
☎ 0281 - 82629

Jugendarbeit Arche
Silke Villbrandt
☎ 0281 - 63171 oder 0170 - 4843821
jblumenkamp@kirchenkreis.wesel.net

Regelmäßige Veranstaltungen

Kindergottesdienst
1. Samstag im Monat 15:30 Uhr,
außer in den Ferien

Seniorenkreis
2. und 4. Freitag im Monat, 15:00 Uhr

Frauenhilfe
1. und 3. Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Frauenkreis am Vormittag
Mittwoch: 9:00 Uhr, 14-tägig

Konfirmandenunterricht
Donnerstag: 17:00 – 18:30 Uhr,
außer in den Ferien

Offener Treff für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren
Dienstag, 16:00 - 20:00 Uhr

Flötenkreis
Mittwoch 16:45 bis 18:15 Uhr,
Leitung Stefanie Fehringer,
Tel: 0203 - 491713

Gospelchor
Chorproben: Freitags, 19:30 bis 21:30 Uhr,
Leitung: Jörg Cloudt,
Tel: 01520 - 2802228

Spielkreise für Mutter und Kind
Leitung: Silke Villbrandt,
Infos und anmeldung über die ev. Familienbildungsstätte Wesel, Frau Laurenz
Tel: 0281 - 156240

Donnerstag und Freitag, 9:00 - 12:00 Uhr: Maxi-Spielgruppe für Kinder ab 2 Jahre

Dienstag und Mittwoch vormittags: Spielgruppe für Kinder ab einem Jahr sowie Babygruppen für Kinder unter einem Jahr.

Zur Geschichte

Die Arche ist das jüngste Gebäude im Reigen der Issel-Kirchen. Und eigentlich ist es auch keine „Kirche“, sondern ein Gemeindezentrum mit ausgesondertem Betraum. Das Konzept des Archebaus entsprach dem Kirchenbedürfnis der 70-er Jahre: gewünscht wurde Kirche, die nicht einschüchtert - daher überragt die Arche die umliegenden Wohnhäuser auch nicht. Die Arche sollte ein Ort werden, an dem jeder zu jeder Zeit willkommen geheißen wird. Und so wurde die Arche das „Wohnzimmer Blumenkamps“: wo alle zusammen kommen können und sich wohl fühlen.

Das überhaupt ein kirchliches Zentrum in Blumenkamp gebaut wird, war lange unvorstellbar. Noch 1945 bestand Blumenkamp aus einer Handvoll Häusern und Höfen und gehörte gemeindlich zur nächstgelegenen Kirche: der evangelischen Kirche von Hamminkeln. Von hier aus wurde Blumenkamp immer seelsorgerlich betreut. Das boomende Ruhrgebiet der Nachkriegszeit spülte in den 60-ern viele Menschen auf der Suche nach preiswertem Bauland über Wesel nach Blumenkamp. Innerhalb von 15 Jahren wurde aus Blumenkamp eine dicht bebaute Siedlung mit vielen jungen Familien. Aber Blumenkamp bildete eine „Schlafstadt“ ohne Infrastruktur. Die Bürger und Bürgerinnen mobilisierten alle zur Verfügung stehenden Kräfte um Lebensmittelläden, Bäckereien, Ärzte, eine ausreichend große Grundschule und schließlich auch ein geistliches Zentrum in den Ort zu bekommen.

Als Ende der 70-er Blumenkamp mehr als 1200 evangelische Gemeindeglieder zählte, war die Betreuung durch den Hamminkelner Pfarrer, zu jener Zeit Hans-Jochen Messerschmidt, nicht mehr zu gewährleisten. Der damalige Pfarrer in Wertherbruch, Rolf Schäfer, bekam den Auftrag, sich seelsorgerlich um Blumenkamp zu kümmern. Auf Initiative der Blumenkamper Bürger und mit Unterstützung von Rolf Schäfer beantragte man auch den Bau eines geistlichen Zentrums. Etwas Großartiges wurde umgesetzt: die Arche wurde ökumenisch geplant und gebaut! Denn neben der Ev. Kirchengemeinde Hamminkeln beteiligte sich die katholische Kirchengemeinde Herz-Jesu (Feldmark) finanziell am Arche-Bau. Herz-Jesu war in den folgenden zweieinhalb Jahrzehnten durch eigene Veranstaltungen immer wieder an der Arche aktiv. Grundsteinlegung war 1983 und der erste Gottesdienst fand 7 Pfingsten 1984 statt. Ein kunstvolles Buntfenster und der Einbau einer Orgel verbrauchten alle finanziellen Mittel.

In einem denkwürdigen Umzug brachten die Weseler Pfarrer und der damalige Superintendent Walter Stempel in Klumpen und mit Bollerwagen eine Glocke zur Arche mit der Auflage, falls kein Glockenturm gebaut würde, die Glocke zurückzugeben. Rund 25 Jahre stand die Glocke im Altarraum, stets die „Vollendung“ der Arche anmahnend. In einem abschließenden Kraftakt wurden endlich am 26. November 2011 der Glockenturm und die Glocke in den Dienst genommen. Ihre Aufgabe ist es, zu den Gottesdiensten einzuladen und verstorbene Gemeindeglieder zu „überläuten“.

Nach dem Bau der Arche bildeten sich zügig viele gemeindeinterne, ökumenische und interessenverbindende Gruppen an der Arche. Das hohe Engagement der „Gründergeneration“ ist bis in die Gegenwart spürbar. Neben angestammten Gemeindegruppen bemüht sich heute „das Netzwerk“ um die Zusammenführung neuer Interessengruppen. Prägend für die Arche war und ist die an ihr geleistete Jugendarbeit. Seit 1990 leistete Bernd Schulz bis zu seinem Tod 2013 offene Jugendarbeit. Er bot den Kindern Freiräume und engagierte sich leidenschaftlich als Lobbyist für benachteiligte Kinder. Mit großem Erfolg hat Silke Villbrandt diese Arbeit übernommen und führt kreative und integrierende Kinder- und Jugendarbeit weiter.

Mit dem 1.1.2017 ist Blumenkamp keine Dependance mehr von Hamminkeln, sondern unabhängig geworden und ebenso „Bereich“ wie Brünen, Hamminkeln, Ringenberg-Dingden und Wertherbruch.